Ein ganz neues Leben

Nachdem ich Ein ganzes halbes Jahr gelesen hatte, habe ich mich erstmal davor gescheut dieses Buch anzufangen. Aber als eine Bekannte immer wieder anfing von Ein ganz neues Leben zu schwärmen musste ich einfach ihrem Rat folgen und das Buch lesen…

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Das komplette Buch dreht sich um die Protagonistin des ersten Teils: Louisa Clark. Im Epilog des ersten Teils hatte man ja das Gefühl, dass sie sehr traurig ist, aber trotzdem noch Lebenslust in sich hat und auch Lebensfreude. Am Anfang von Ein ganz neues Leben hat sich die Situation dramatisch verschlechtert: Louisa arbeitet in einer Kneipe im Flughafen, trägt nur noch dieselben Pullover und Jeans, hat sich mit ihrer Familie zerstritten und ein Alkoholproblem. Sie wohnt in London in einer Wohnung innerhalb eines alten Fabrikgebäudes, die sie sich von dem Geld, das Will ihr hinterlassen hat gekauft hat. An einem Abend passiert etwas schreckliches: Lou stürzt im Vollrausch vom Dach des Gebäudes. Doch sie hat Glück, denn sie überlebt. Durch den Unfall verträgt sie sich wieder mit ihren Eltern und bekommt ihr Leben einigermaßen wieder in den Griff. Eines Tages klingelt es bei ihr an der Tür und es steht eine Verwandte von Will vor ihr, von der sie nie gedacht hätte, dass es sie gibt.

Wie beschrieben kann der Anfang des Buches sehr deprimierend sein, wenn man davon ausgegangen ist, dass Louisa ohne Will trotzdem normal weiterleben kann. Aber kaum kommt der Umschwung nimmt das Buch einiges an Fahrt auf. Als Louisa dann auch noch jemanden Besonderes kennen lernt und so anfängt die Trauer langsam zu überwinden, will man das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein ganz großer Punkt der für das Buch sprich ist auch der grandiose Schreibstil von Jojo Moyes. Er ist meiner Meinung  nach perfekt vom Anfang bis zum Ende. Ich hatte gerade erst die ersten beiden Seiten gelesen und war sofort wieder in der Story drin, obwohl ich den ersten Teil vor einem Jahr gelesen hatte. Was mir auch noch sehr gut gefallen hat, ist, dass das Buch nicht einfach nur eine steigende Besserung beschreibt, sondern, dass es realitätsgetreu immer wieder Einbrüche in der Aufwärtskurve gibt. Selbst die Protagonisten finde ich super, Lou hat mich sehr oft zum Weinen Lachen gebracht, aber manchmal ich zum Weinen. Man baut in solch rasanter Zeit eine emotionale Bindung mit ihr auf, es ist einfach unglaublich.

Als letztes wieder zum Cover. Es ist im typischen Moyes-Stil gehalten, das heißt Titel in Schreibschrift, weißer, schlichter Hintergrund und schwarze Personen auf der bunten Landschaft. Ich denke ich liege richtig, wenn ich sage, dass die einsame Frau auf dem Cover Lou sein soll. Kann ich ehrlich gesagt nicht viel dazu sagen. Meiner Meinung eher mittelmäßig.

Mein Fazit:

  • Super Schreibstil
  • Schnelle Bindung zu Protagonisten wird aufgebaut
  • gibt einem die Gewissheit, was mit Lou passiert, nach Wills Tod
  • Super Story
  • mittel-gutes Cover

Wunderschöne Fortsetzung von Ein ganzes halbes Jahr, die sich jeder mal anschauen sollte, allerdings eine ganz eigene Story für sich!

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